Swoboda zum Kosovo: Vorwürfe gegen kriminellen Organhandel müssen aufgeklärt werden

Hannes SwobodaWien (OTS/SK) – Nach einer Diskussion im Europäischen Parlament mit Dick Marty, Abgeordneter des Europarats und Mitglied der OSZE-Kommission für Menschenrechte, fordert der sozialdemokratische Fraktionsvizepräsident Hannes Swoboda eine „rasche Untersuchung der Vorwürfe gegen führende politische Kräfte im Kosovo hinsichtlich einer Teilnahmen an kriminellen Aktivitäten in den vergangenen Jahren“. Zumindest indirekt beschuldigte Dick Marty den kosovarischen Ministerpräsident Hashim Thaci an solchen Aktivitäten beteiligt zu sein. „Thaci selbst müsste großes Interesse haben, solche Anschuldungen aufzuklären“, so der SPÖ-Europaabgeordnete Hannes Swoboda. ****

Die internationale Gemeinschaft darf solche Anschuldigungen nicht einfach stehen lassen. Swoboda: „Sie muss auf einer gerichtlichen Untersuchung beharren. Wichtig dafür aber ist es den Zeugenschutz im Kosovo wesentlich zu verbessern. Denn ohne einen solchen Zeugenschutz ist eine Aufklärung der Vorwürfe nicht möglich.“